Filmmusik - die ausdrucksstärkste und emotionalste Gattung der Musik

Einen Film oder eine Fernsehserie ohne Musik ist unvorstellbar. Selbst die ersten Kinofilme, die noch schwarz-weiße Stummfilme waren, wurden von Pianisten auf dem Klavier begleitet, um die Handlung zu unterstützen. Und genau das tut die Filmmusik nach wie vor. Inzwischen ist das Produkt Filmmusik so einflussreich geworden, dass eine ganze Branche daraus erwachsen ist. Selbst bei den Preisen, die für Filme und TV-Serien sowie Dokumentationen und Animationen vergeben werden, gibt es eine Preisgattung für die Filmmusik. Deshalb arbeiten gerade in Hollywood besonders viele der Filmmusiker und Komponisten. Der berühmteste deutschstämmige Filmkomponist ist vermutlich Hans Zimmer, der mehrfach ausgezeichnet wurde und für seine Musik sogar einen Academy-Award, den Oscar, erhalten hat. In einer Dankesrede hat er sich bei allen Musikern, die vor ihm lebten, bedankt, angefangen bei Beethoven und Mozart.

Das zeigt, dass sich alle Künstler Inspiration von anderen Künstlern, manchmal sogar Berufskollegen holen. Zur Komposition einer Filmmusik lässt sich der Komponist also nicht nur von dem Drehbuch, das er mit dem Auftrag vorab erhält, inspirieren. Beim Lesen einer Geschichte entstehen bei allen Menschen Bilder und Emotionen, die durch die Worte ausgelöst werden. Diese Emotionen wiederholen sich aber natürlich. Spannung ist immer nervenaufreibend, Dramen lösen Tränen aus und Liebesgeschichten wecken Sehnsucht. Dennoch muss die Filmmusik für diesen Film einzigartig werden und einen Wiedererkennungswert bekommen. Dadurch werden alle Menschen, die den Film gesehen haben, beim Hören der Titel im Radio an den Film, die Szene und die Emotionen erinnert. Wenn das geschieht, dann ist die Musik ein Erfolg.